12.-14.TAG: Die Durchquerung der New England Wildnis beginnt! Die wenigen guten Pfade, die wir größtenteils nutzen, stammen aus einer Zeit, als das Gebiet noch nicht als Na-tionalpark unter Schutz stand. Wir wandern - nur unsere Tagesrucksäcke am Rücken - zunächst an der Abbruchkante des Great Escarpment hin-ab auf ein Plateau und schlagen die Zelte für zwei Nächte auf. Unser Camp befindet sich am Rande einer natürlichen, grasbewachsenen Lich-tung, auf der die Ureinwohner vom Stamm der Djungutti einst Zeremonien abhielten. Später, im Zuge der europäischen Landnahme, fielen zahl-reiche Ureinwohner Massakern zum Opfer und wurden von ihrem Land vertrieben. Wir verbrin-gen einen Tag mit der Erkundung dieses Pla-teaus. Dank des schwer zugänglichen Terrains war das Herz dieses Parks nie menschlicher Nutzung unterworfen und blieb in naturbe-lassenem Zustand. Am dritten Tag setzen wir unseren Weg fort hinab ins Five Day Creek Tal.
Dort besitzt Hinterland Tour ein 1 km² Grund-stück mit einem 800 m langen Flussanteil - ein Privatpool zum Schwimmen und Kanufahren. Am Abend schlagen wir unser Zeltlager auf diesem exklusiven Platz am Rande des Nationalparks auf. Ein leckeres Abendessen lässt die Mühen des Tags vergessen . [FMA]
15.TAG: Wir verbringen einen Ruhetag am Five Day Creek. Mit etwas Glück lässt sich am frühen Morgen oder Abend der Platypus, das australische Schnabeltier, im Creek beobachten, sich auf den Felsen am Ufer sonnende Waterdragons (Echsen) bewundern sowie Wallabies (Känguruhart) und leuchtend blaue Kingfisher (Eisvögel) sehen. Wir zelten ein letztes Mal, denn morgen geht es zurück in die Zivilisation. [FMA]
16.TAG: Unsere Route führt an die Küste zurück und wir setzen unsere Reise nach Norden fort. Iluka, ein kleines Fischerdorf, ist unser Ziel. Heute überlebt das Dorf in erster Linie dank des Iluka Nature Reserve, das zum Weltnaturerbe er-klärt wurde. Beim Dinner im örtlichen Pub - es empfehlen sich frischer Fisch oder Meeresfrüchte - können wir ein Stück „Aussie“-Kultur erleben. [F]
17.TAG: Am Morgen spazieren wir durch den größten und am besten erhaltenen Küstenur-wald im subtropischen Australien. Im weichen Sand der Buchten am Pazifik können sich unsere Füße von den letzten Tagen erholen. Vorbei an Byron Bay, dessen Leuchtturm am östlichsten Punkt des australischen Festlandes aufragt, begeben wir uns nach Uki, unserem „Basislager“ für die Besteigung des Mt Warning oder Wollumbin. In der Sprache der einhei-mischen Bundjalung bedeutet Wollumbin Wolkenfänger oder kämpfender Häuptling der Berge und der Gipfel zeigt sich in der Tat oft mit einer Wolkenkappe unter dem sonst tiefblauen australischen Himmel.
20.TAG: Im Kuku Yalanji Kulturzentrum begeben wir uns auf eine kurze Wanderung im Regenwald. Unser Begleiter - ein Nachkomme der Kuku Yalanji, eines Stammes, der in diesem Regenwald zu Hause ist - wird uns von seinem Volk und seiner Lebensweise und ihrer Verbundenheit mit dem Land erzählen.
Beim „morning tea & damper“ (einem typisch australischen Gebäck, das traditionell im Lager-feuer gebacken wird) haben wir Gelegenheit, Fragen zu stellen, um möglichst viel von der Kultur der Ureinwohner, ihrer Geschichte, aber auch den gegenwärtigen sozialen Problemen zu erfahren. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. [---]
21.TAG: Mit einem Segelschiff fahren wir hinaus zu den Low Isles, eine winzige Inselgruppe, für eine ganztägige Schnorcheltour am Great Barrier Reef. Die Crew erläutert die einfache Technik des Schnorchelns bevor uns erfahrene Guides auf eine geführte Schnorcheltour mitnehmen. Oft sehen wir hier grosse Meeres-schildkröten. Nach dem Mittagessen an Bord bleibt noch Zeit für eine letzte Schnorcheltour.
Vor der Nordostküste Australiens reihen sich et-wa 2900 Riffe aneinander - von der Torres-Strasse bis knapp zum südlichen Wendekreis. Während der nördliche Teil des Barrier Reef einen durchgehenden Wall bildet, löst sich der Teil südlich von Cairns in zahlreiche einzelne Riffe auf. Das Outer Reef (äußerer Riffsraum) liegt bei Cairns nur ca. 30 km von der Küste entfernt. Wahlweise kann unabhängig oder zusammen mit den Guides geschnorchelt werden. Die farbenprächtige Unterwasserwelt des Barrier Reef wird zu Recht als 8. Weltwunder gepriesen! [M]
22.TAG: Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Das wunderschön zwischen Urwald und Great Bar-rier Reef gelegene Port Douglas lädt zu einem Einkaufsbummel, einem Strandspaziergang an der Vier-Meilen Beach oder einfach zum Entspannen ein. Wenn Sie noch aktiv sein möchten - z.B. gerne noch eine Tagestour auf das äussere Riff unternehmen würden -, beraten wir Sie gerne bezüglich der vielen Attraktionen und Tagestourenangebote der Region und sind Ihnen bei der Organisation gern behilflich. [---]
23. & 24. TAG: Wir werden zum Flughafen gebracht und treten den langen Rückflug nach Deutschland an. [---]
Wir übernachten in guten Bed & Breakfast Gasthäusern. [F]
18.TAG: Zum Abschluss unserer Nationalpark-Tour in New South Wales erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: die Besteigung des Wollumbin / Mt Warning. Der Berg erhebt sich im Zentrum einer der größten Schildcal-deras der Welt. Am Morgen erstrahlt er als erster Gipfel Australiens im Sonnenlicht. Für die Bundjalung hat Wollumbin große spirituelle Bedeu-tung. Der Aufstieg nimmt etwa 2 - 3 Stunden in Anspruch. Wir können uns Zeit lassen für den üppigen subtropischen Urwald. [FM]
19.TAG: Wir fahren nach Brisbane und fliegen von dort am Nachmittag nach Cairns im Norden von Queensland. Vom Flughafen in Cairns bringt uns ein Shuttlebus zum idyllischen Ferienort Port Douglas, wo wir die letzten 4 Nächte unserer Australienreise in komfortablen Ferienwohnungen verbringen. [F]