Tourablauf
1. TAG & 2. TAG: Linienflug von Frankfurt nach Sydney.
3. TAG: Frühmorgens landen wir in Sydney, und treffen unsere Reiseleitung. Fahrt zu unse-rem Hotel im Stadtzentrum und anschliessend Besuch des botanischen Gartens, der phantastische Ausblicke auf das weltberühmte Opernhaus und den Hafen gewährt. Nachdem wir uns ein wenig vom langen Flug erholt haben, besuchen wir zum Abschluss des Tages das Sydney Aquarium. [----]
4. TAG: Am Morgen fahren wir zur Spit Bridge und wandern von dort durch den Sydney Harbour National Park entlang der Strände und Sandsteinküsten zu Aussichtspunkten mit herrlichem Blick über Sydneys Naturhafen. Von Manly nehmen wir die Fähre zurück in die City. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Wir treffen uns zum Abendessen in "The Rocks", dem ältesten Viertel Sydneys unterhalb der Harbour Bridge. [F]
5. TAG: Es wird Zeit, die Grossstadt zu verlas-sen. Wir kommen am Mittag in Alice Springs an. Dort erwartet uns das Fahrzeug mit dem wir in ca 1,5 h zum Ausgangspunkt unseres Trekkings in den westlichen MacDonnell Ranges, dem Ellery Waterhole, fahren. Dort schlagen wir unsere Zelte, bzw. Swags auf. "Swag" wird der legendäre Schlafsack der weissen Pioniere in Australien genannt - heute mit bequemer Matratze und freiem Blick in den phantastischen,klaren Sternenhimmel des Outback. Am Abend machen wir eine kleine Wanderung auf eine Anhöhe, wo wir einen Teil der Route der nächsten Tage überblicken können. [F,M,A]
6. TAG:
Heute steht unsere erste Etappe entlang dem Larapinta Trail auf dem Programm. Wir wandern von einem Wasserloch zum anderen, wie es lange vor uns schon die Aborigines getan haben. Unser nächstes Wasserloch liegt in einer Entfernung von 15 km und der Weg führt durch sanftes Hügelland, ein Übergangsgebiet zwischen Steppe und Wüste, aus dem immer wieder die harten Quarzgesteine als bizarre Felsgestalten aufragen. Am Nachmittag erreichen wir unser Camp Serpentine Gorge. Aus Gründen des Umweltschutzes sind auf dem gesamten Trail keine Feuer zugelassen. Holz ist wegen des trockenen Klimas im Red Centre ein kostbarer Stoff in dem und von dem eine Reihe von Kleintieren leben. So bietet es sich an, früh zu Bett zu gehen, um für den zeitigen Aufbruch fit zu sein. [FMA]
7. TAG: Mit aufgehender Sonne überwinden wir 800m in stetigem Aufstieg auf einen Kamm und wandern auf dessen Scheitel immer weiter nach Westen. Links und rechts erstrecken sich tiefe Täler, auf deren Grund sich bei Regen Wasser sammelt und Pflanzen gedeihen lässt, wenn auch spärlich.

der Blick auf Mt Sonder, den wir besteigen werden. Rückkehr zu unserem Ausgangslager. [FMA]
9. TAG: Wir fahren zu unserem Ausgangslager für die Bergtour am nächsten Tag und legen unterwegs eine kurze Wanderung zu den Ochre Pits ein. Dort haben die Aborigines jahrtausendelang ihre Farben für Zeremonien, aber auch für den Handel mit anderen Nationen gewonnen. Wir stoppen erneut am Glen Helen Gorge Resort, wo man gegen Bezahlung mal wieder eine richtige Dusche benutzen kann! Unser Camp befindet sich am sandigen Ufer eines der ätesten Flüsse der Welt, des Finke River. [FMA]
10. TAG: Zum Abschluss des Trekkings auf dem Larapinta Trail besteigen wir den Gipfel von Mt Sonder. Mt Sonder bietet einen langen Aufstieg mässiger Steilheit auf einem gut ausgetretenen Pfad. Der Lohn des Aufstiegs ist ein perfekter Ausblick auf die Etappen der vergangen Tage. Der besondere Charakter der MacDonnell Ranges mit ihren langen geraden Gebirgsketten aus unterschiedlichen Kalken und Quarziten tritt plastisch vor Augen. Noch einmal Übernachtung auf dem weichen Sand des Finke River Flussbettes. [FMA]
11. TAG:
Wir verlassen den Finke River und stossen nach zweistündiger Autofahrt auf ein spektakuläres Naturdenkmal, das seine Entstehung einem Meteoriteneinschlag vor 140 Mio Jahren verdankt: dem Tnorala–Krater. Der gewaltige Meteorit durchschlug die Erdkruste in einem Durchmesser von 5 km, mehrere tausend Meter tief. Gegen Mittag erreichen wir den Kings Canyon und wandern von dort entlang dem Sandsteinplateau der George Gill Range zu unserem nächsten, exklusiven Camp auf einer Aboriginal Community. Wir nutzen das Tageslicht bis zuletzt und ersteigen noch vor Sonnenuntergang einen Aussichtspunkt oberhalb eines wunderschönen Wasserbeckens im dortigen Canyon. Dabei können wir die Ruhe des Abends in vollen Zügen geniessen. [FMA]
12. TAG: Wer will kann frühmorgens das Camp am Fusse der Range verlassen und die Hochfläche des Canyons und weitere Wasserbecken erkunden. Die Einsamkeit abseits des Touristenrummels am bekannten Kings Canyon - obwohl nur wenige Kilometer entfernt - ist in diesem vielbesuchten Teil Australiens wahrlich ein exklusiver Genuss. Meist bieten uns unsere Gastgeber von der Nation der Arrernte/Luritja am Nachmittag eine geführte Tour an, auf der sie uns demonstrieren, wie erstaunlich vielseitig die Nahrung dieser Wüstenbewohner war und ist. [FMA]

Nach Norden schweift der Blick über das Geibrge, dessen parallele Kämme perfekt ausgerichtet sind wie die erstarrten Wellen eines Meeres. Nach Osten erkennen wir am Horizont die Krümmung der Erde und weit im Westen ragt der Kraterring des Tnorala empor, das Ergebnis eines gewaltigen Meteoriteneinschlags vor 140 Mio Jahren. Heute beziehen wir Quartier auf dem Schwemmfächer eines trockenen Flusses. [FMA]
8. TAG: Wieder heisst es früh aufstehen. Die nächste Etappe liegt in einer Entfernung von 16 km. Durch einen tiefen Einschnitt in einer Kette der MacDonnell Ranges wechseln wir hinüber in eine neue Landschaft. Die Schlucht war in früheren Zeiten eine Grenze zwischen zwei Aborigine Nationen, die mit Eindringen der europäischen Siedler vertrieben wurden. Der Pfad windet sich am Talboden zwischen zwei Gebirgsketten entlang und überquert eine Reihe von Jöchern. Am letzten Joch öffnet sich
Guy Fawkes River National Park
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